Geschichtliches von Elfringhausen  

Vor 1200 Jahren war hier ein Urwald, der Wagneswald. Der Bach hieß früher Farnthrapa.

Ein sächsischer Siedler names Älfried mit seiner Sippe rodete hier und erbaute ein Blockhaus, so entstand der Hof Farnthrapa.

Eine Rodung wurde 837 der Abtei Werden geschenkt. Es bestanden sächsische Bauernhöfe, die den Grenzraum gegen die Franken sicherten.

Im Jahr 1005 gab es sechs abgabepflichtige Höfe und 1486 waren es 24 steuerpflichtige Hofbesitzer.

Der Lebensunterhalt wurde zuerst nur mit der Landwirtschaft verdient, später auch durch Handwerk. Es gab Köhler, Fuhrleute, Kiepenträger und Handelsmänner.

Um 1633 - 1650 soll es hier eine Kohlengrube gegeben haben, die Kohlenfelder waren wenig ergiebig.

Gemäß Schlackenfunde ist hier Eisenerz (Spateisenstein) abgebaut worden. Es gab Eisenkotten, wo Nägel und andere Kleineisenteile geschmiedet wurden.

Viele Elfringhauser arbeiteten in den benachbarten Zechen in Bredenscheid, Sprockhövel usw.

Im Bergischen Land, insbesondere in Barmen und Langenberg entwickelte sich die Textilindustrie. So wurden viele Elfringhauser Färber, Weber und BANDWIRKER (Bandweber).

Hier ein Artikel zum 20-jährigen Bestehen des Museums aus dem Magazin Image Hattingen Ausgabe Juli 2016.

Bandweber
© 2016 BHV